Mehr als die Hälfte der weltweiten Haselnussernte geht in einen einzigen Sektor: die Schokolade. Haselnusstafeln, Pralinenfüllungen, Gianduja und Kakao-Haselnuss-Cremes sind der Hauptmotor der globalen Nachfrage — deshalb prägen Ernteprognosen am Schwarzen Meer die Produktionsplanung der europäischen Schokoladenkonzerne unmittelbar.
Von der Gianduja in die Moderne
Die Partnerschaft von Haselnuss und Schokolade reicht ins Turin des 19. Jahrhunderts zurück: Als Kakao teuer wurde, mischten ihn italienische Meister mit gerösteten Haselnüssen und schufen die Gianduja. Die heutigen globalen Kakao-Haselnuss-Cremes sind die industriellen Nachfahren dieser Erfindung.
Die Industrie verwendet Haselnüsse in drei Hauptformen: ganze Kerne (in Tafeln), gehackt und geschnitten (Füllungen und Dekoration) sowie als Mus und Püree (Grundlagen für Füllungen und Cremes). Jede Form bringt eigene Spezifikationen für Kaliber, Röstfarbe und Ölaustritt mit.
Was der industrielle Einkauf erwartet
Für Großabnehmer zählt Kontinuität ebenso viel wie Geschmack: geringe Chargenstreuung, Aflatoxin- und Feuchtigkeitssicherheit, termingerechter Versand und Rückverfolgbarkeit nach Los. Das Industrieportfolio von Koralla ist mit Laborverifizierung und Standardarbeitsanweisungen darauf ausgelegt, diese Erwartungen zu erfüllen.
